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Die Top-5 der besten, kostenlosen Designtools

Die folgenden Programme können kostenlos heruntergeladen werden und ohne irgendwelche Gebühren bis auf weiteres in vollem Umfang benutzt werden. (klingt gut, ist auch so) – Ich benutze praktisch nichts anderes als diese Programme. Für Semi-profesionelle oder Hobbyisten reichen sie allemal.

gimp screenshotGIMP steht für GNU Image Manipulating Programm (GNU ist eine spezielle Lizenz). Wer GIMP hat, kann Photoshop getrost vergessen, die Oberfläche ist für Neueinsteiger zwar ein bisschen schwer zu kapieren, aber der große Funktionsumfang und die vielen Erweiterungen kompensieren locker. Für Fotobearbeitung ist GIMP einfach ideal, kleinere Änderungen aber auch große Montage kann man herstellen. Wegen der verschachtelten Oberfläche (hat sich seit der letzten Version leicht gebessert) gibt es an Regentagen auch immer etwas Neues zu entdecken. Link: gimp.org

inkscape screenshotInkscape ist ein Vektorprogramm. Um das zu erklären muss man etwas ausholen: Normale Bilddateien sind aus Pixeln (Bildpunkte) aufgebaut. Wenn man nun das Bild vergrößert, werden diese Pixel sichtbar (das Bild ist verpixelt) – bei Vektorbildern sind die Formen durch mathematische Funktionen beschrieben, man kann sie beliebig vergrößern und das Bild bleibt immer messerscharf.
Besonders gut sind Vektoren, wenn man ein Logo o.ä. macht, denn dann kann man die Pixel-Bilddateien immer vom Original exportieren und muss nicht Angst haben, dass die Pixel sichtbar werden. Zudem sind Vektorgrafiken extrem einfach zu handhaben, sehr einfach zu bearbeiten und außerdem sehr klein. – Inkscape ist ein sehr leicht zu verstehendes Programm, man kann gleich von Anfang an sehr viel machen. Ich kann jedem dieses Programm empfehlen! Link: inkscape.org

Scribus ist noch ein wenig unausgereift, es gibt noch zahlreiche Softwarebugs, aber das ist nur natürlich bei einem so umfangreichen Programm. Scribus ist ein Layoutprogramm. Zum Beispiel wird die DiWa mit Scribus gemacht. Die kommerziellen Alternativen (Adobe Indesign, Quark XPress, Microsoft Publisher, PageMaker …) sind auch so groß und zum Teil auch voller Fehler, bei ihnen läuft die Entwicklung aber nicht so rasant, wie bei Scribus. Und man muss auch ordentlich blechen. Link: www.scribus.net

Blender 3D ist (wie der Name schon sagt) ein 3D-Programm (Grafik und Animation). Nach einem halben Jahr halbinteressiertem Rumprobierens, habe ich schätzungsweise 2% kapiert. Aber die Sachen, die andere Leute damit gemacht haben, waren ziemlich geil. Link: blender.org

FontForge ist ein Typographie-Tool, heißt man kann seine eigenen Schriftarten kreieren und andere abändern. Die Oberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einer Weile doch nutzbar. FontForge ist eher für das Zusammensetzen der Schriftdatei gedacht, weniger für das egentliche Design. Link: fontforge.sourceforge.net

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