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Monthly Archive for April, 2008
Übernommen von der alten Seite, aufgenommen am Tag der offenen Tür:
NAchdem der Contest am SAmstag wegen schlechten Wetter auf Sonntag verschoben werden musste trafen sich alle Skater am Lorscher PArk. Zu sehen gab es coole Tricks und Lines. Die Gewinner der A-Klasse waren Basti fabian und Marcel P. In der B-Klasse gewannen 3 JUngs vom Goethe nämlich Nolan Lewis (6. Klasse) Alex Wolfsteiner (7.Klasse) und Niklas Rickes (7.Klasse)
Nach dem erfolgreichen Contest in Lorsch veranstaltet Fort Knox jetzt auch einen Contest auf dem Beauner Platz. Gestartet wird wie immer in 2 Altersklassen (0-14 und 15-99).
Etwas sehr, sehr, sehr krankes, aber doch cooles ist es, wenn man fachsimpelt. Fachsimpeln macht irre Spaß und nervt alle andere so richtig, dass man dieses warme, überlegene Kribbeln im Bauch kriegt. Fachsimpeln im Alltag ist wahrscheinlich das Coolste, was gibt. Ein Beispiel: Typographie im Alltag.
Typographie ist die Schriftgestaltung, also der Aufbau einer Schrift sowie deren Umsetzung in einen Text bzw. Logo. Das herißt, dass wir jeden Tag abertausende Typographie-Kunstwerke sehen, ohne ihnen zu begegnen, wie wir z.B. einem Gemälde begegnen. Ganz einfach, weil Typographie nicht nur gut aussehen muss, sondern auch Funktional sein muss. Beim Gemälde besteht die Funktionalität im schönaussehen.
Wenn man so krank ist und tatsächlich “Typographie” sein Hobby nennt, dann fällt einem z.B. sofort auf, dass die Anführungszeichen eben gerade inkorrekt waren, entweder „so“ oder »so« oder ‚so‘. Aber auch nur in Deutschland, in der Schweiz z.B. «so»
Im Prinzip gibt es keine logische Erklärung für diese Regeln, nur dass es schon immer so war und man belächelt wird, wenn man es falsch macht. (Zumindest von Typofetischisten)
… Was wollte ich eigentlich in diesem Post ansprechen? – Achja: Welche Schriftarten in den Logos verschiedener Parteien vorkommt. Mir ist nur gestern aufgefallen, dass sehr viele Linke offenbar Futura mögen, weil nicht nur die SPD, sondern auch die GRÜNEN und die LINKE einen Schnitt der Futura in ihrem Logo verwenden. Übrigens finde ich das gut: Futura wurde 1927 (Bauhaus) von Paul Renner entwickelt, sie ist eine der ersten Schriften, die als “geometrisch” eingestuft werden, heißt ihre Vorbilder sind einfache geometrische Formen. Die Futura ist sehr funktional, sowohl im Fließtext als auch als Headlineschrift ist sie gut lesbar und elegant.
Die CDU benutzt einen kursiven Schnitt von Frutiger, im Fließtext wird auch Frutiger verwendet. (Habe ich gesagt, dass ich Frutiger nicht mag?) Die FDP benutzt die CorporateS (vgl. CD Manual)
Funktionalität (Usability) – Egal wie schick, wie bunt, wie glänzend oder modern: Wenn das Design stört und nicht rüberbringt was es rüberbingen soll, dann ist es nichts wert. Ein oft gemachter Fehler ist, zu sehr auf das Design zu achten, den Inhalt zu vergessen und so beides zu versauen. Man sollte zu allererst auf den Inhalt achten. Am besten erst den Inhalt bestimmen, dann gestalten. Das gilt für Webdesign, wie auch für Printdesign. Besser 1A-Inhalt und kein oder nur ein schlichtes Design als ein richtig gut-aussehender, schlecht strukturierter, minderwertiger Inhalt.
Passend – Das Aussehen spielt eine größere Rolle, als viele zugeben wollen. Die “Verpackung” von etwas bestimmt im Wesentlichen, wie wir davon denken. Von daher sollte das Design auch passend sein: Die Parfümwerbung muss sinnlich und luxuriös aussehen, die Cornflakes vom Supermarkt müssen möglichst billig aussehen, damit sie jemand kauft. Man sollte also nicht blind drauf los gestalten, sondern sich überlegen, was man mit dem Design beim Betrachter bewirken will.
Prägnanz – Etwas ist prägnant, wenn es im Kopf stecken bleibt. Auf die Gestaltung übertragen bedeutet dies, dass der Betrachter sich gewisse Elemente des Aussehens einprägt und wiedererkennt. So baut man eine Marke auf. Zum Beispiel ist bei “Nivea” die blaue Verpackung sehr prägnant. Beim Einkaufen kauft man instinktiv eher Nivea als eine andere Marke, weil man sie kennt und weiß, was man bekommt.
Aussehen – Letztendlich sollte es ja auch gut aussehen und der heutigen Ästhetik entsprechen: Also entweder auf Retro machen, oder auf modern-simplistisch, aber ganz bestimmt nicht 90’s “pseudo”-modern (nach heutigem Verständnis
)
(Photo by qny 2.0 / flickr)