Frieden durch Krieg?


Ist es wirklich notwendig unsere Soldaten in einen Krieg in Afghanistan zu schicken um Frieden zu erhalten? Wenn danach Frieden herrscht, sind bis dahin sehr viele unschuldige Leute gestorben! Sollen wir in einem Land helfen in dem unseren Truppen durch Waffengewallt gezeigt wird das sie unerwünscht sind?
Die Lage in Afghanistan verschärft sich immer mehr und unsere Soldaten werden Tag für Tag damit konfrontiert, dass durch Selbstmordattentätern, Sprengfallen und auch Überfälle von Talibankämpfern Kammeraden getötet oder verletzt werden. Die routinemäßigen Kontrollfahrten werden immer gefährlicher und die Angst vor Attentaten von Seiten der Bevölkerung wächst. In den letzten Tagen wurden drei afghanische Zivilisten getötet, da die deutschen Soldaten sie für potentielle Attentäter hielten. Die betroffenen afghanischen Familien haben ihr Verständnis für die Tat gezeigt und haben die Bedenken der deutschen Soldaten gut Verstehen können. Doch haben wir nochmal so ein Glück oder wird das nächste versehen mit Blut gerächt? Wie sinnvoll ist also ein Krieg der nicht zu enden scheint?













Viel wichtiger als die Frage, ob der Krieg in Afgahnistan gerechtfertigt ist oder nicht, ist ja wohl die Tatsache, dass etwa 70% der deutschen Bevölkerung gegen den Kriegseinsatz ist, die große Politik sich dennoch der Demokratie verweigert.
Einen Skandal kann man es wohl nicht nennen, dafür hat man soetwas hierzulande zu oft gesehen. Ich persönlich bin der Meinung, dass man das Problem (Krieg) an den Wurzeln fassen sollte, und die liegen, für mich zumindest, in der Tatsache, dass es enorme wirtschaftliche Interessen (Rüstungsindustrie, Erdölvorkommen) an mehr Kriegen gibt, und dass Politiker sich gerne mit Kriegen beschäftigen. Sie bedeuten nämlich, dass sie einen Schuldigen vorzeigen können, der für die Inkompetenz, die Lügen und die Korruption im gegenwärtigen System verantwortlich sein soll.
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