Archive for the 'Goethe International' Category

Weihnachten für Alle

Hallo ihr alle zusammen,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest.

Hier in Ecuador wird natürlich auch Weihnachten gefeiert, so wie fast in der ganzen Welt. Da sich die Art des Feierns aber doch sehr von der deutschen unterscheidet, möchte ich euch von meinen Weihnachtserlebnissen in Ecuador berichten. Continue reading ‘Weihnachten für Alle’

Ecuador

Hola!
Jetzt bin ich schon 3 Monate in Ecuador, und nun wird es Zeit, euch von diesem schönen
Land zu berichten:
das Haus meiner Gastfamilie wo ich drin wohneIch wohne hier mit meiner Austauschfamilie in einem Haus am Stadtrand von Portoviejo. Das ist eine Stadt mit 200.000 Einwohnern in der Region Manabí. Mit dem Taxi, das 2 Dollar (!) kostet, dauert es 10 Minuten ins Zentrum. Eine richtige Adresse hat das Haus übrigens nicht, es liegt einfach mitten in der Prärie an einer Sandpiste, von einer hohen Mauer umgeben… Undenkbar in Deutschland. Aber irgendwie typisch für Ecuador.
Ich in meiner Schuluniform für den regulären UnterrichtAls ich hier nach unserem letzten Schultag am 11. Juli
angekommen bin, hatte ich nur eine Woche Ferien. Seitdem besuche ich den Unterricht im „Manabí Tecnológico“ in Portoviejo. Die Schule unterscheidet sich schon äußerlich von der deutschen Schule: Montags kommen wir besonders fein mit Hemd und
Krawatte und singen vor dem Unterricht die Nationalhymne und hören uns eine Rede des Schulleiters und Schüler an. An den anderen Schultagen tragen wir dann die normale Schuluniform – glücklicherweise hatte ich passende Schuhe in Größe 47 aus Deutschland mitgebracht ;-) – oder die Uniform für den Sportunterricht. Ein gewöhnlicher Schultag dauert von 7:00 Uhr bis 12:40 Uhr. Doch zurzeit werden alle Klassenarbeiten geschrieben: jeden Tag… dafür beginnt die Schule diese Woche erst um 8:00 Uhr oder 9:00 Uhr und ich kann die Schule bereits um 10.00 Uhr wieder verlassen :)

meine Stadt, Portoviejo
Aber auch das Stadtbild unterscheidet sich von dem in
Deutschland: Im Zentrum gibt es eine Menge kleiner Stände, wo man sich schon für wenig Geld einkleiden kann. Die aktuellen Kinofilme gibt es bereits auf CD für einen Dollar zu kaufen. (Was ist Urheberrecht?) Aber auch Essen gehen (die geheime Leidenschaft eines jeden Ecuadorianers) ist hier auch kein Problem: An jeder Straßenecke findet man Hot- Dog-Buden, Sanduche oder Cevische- Stände (beides sind typisch ecuadorianische Gerichte – sehr lecker!!), Bäckereien, Eis- oder Milchstände. Überall wird man für weniger als 3 Dollar satt. Nur Hygiene-Artikel, die sind unverhältnismäßig sehr teuer, teurer als in Deutschland. – Aber keine Angst: ich laufe deswegen nicht dick und stinkend durch die Gegend ;-)

unser Quad
Aber auch die Freizeit verbringe ich hier anders als in Deutschland: Nach den Hausaufgaben treffe ich mich nachmittags meistens mit Freunden oder unternehme etwas mit meiner Familie. Wir besuchen Verwandte, gehen ins Zentrum oder fahren an den Strand, der in 25 Minuten mit dem Auto zu erreichen ist. Meistens fahren wir zum Strand „Crucita“, wo es den tollsten Sand, schöne Muscheln und auch Seesterne gibt. Dieses Wochenende gab es sogar besonders viele. Die Seesterne lassen sich ohne Probleme anfassen und wenn man sie sich auf die Haut setzt, fangen sie an, sich fortzubewegen, was ganz schön kitzelt. –Traumhaft!
Soweit erstmal von hier!
Viele Grüße aus Ecuador,
Euer Oliver

Schülerstreik

Wart ihr auch da?

Heute war ab 9 Uhr ein Schülerstreik in Bensheim.  Treffen und somit der Beginn des Streikes war der Beaunerplatz am Parktheater. Anfangs waren es rund 2000 Schüler, Lehrer und Landesschülervertreter, die sich  zum Ende auf rund 1000 Personen reduzierten.  Mit vielen Streikplakaten und Fahnen liefen sie durch ganz Bensheim an einigen Schulen vorbei. Ihre Absichten waren nicht nur die Demokratisierung des Bildungssystems und kostenlose Bildung für alle, sondern auch die Einstellung von mehr Lehrern und kleineren Klassen. Außerdem wollten sie, dass G8 wieder abgeschafft wird, das mehrgliedrige Schulsystem wieder eingeführt wird und  der Einfluss der Wirtschaft auf die Schulen beendet wird. Insgesamt lief alles sehr friedlich.

Zukunftsnahe Wohngemeinschaft

Wie würdet ihr eure Stadt einrichten?

Der Erdkundekurs der 11. Klasse  von Herrn Dr. Schneidermeier machte sich in den letzten Wochen Gedanken über eine  realitäts-nahe Wohnlandschaft im Gebiet Auerbach und konstruierte somit ein Modell. Dieses Modell wurde gestern im Rathaus Bensheim präsentiert.  Orientiert wurde sich an verschieden Gebieten im Umkreis. Die Idee war, die Stadt in verschiedene Viertel zu gliedern und so für verschiedene Zielgruppen den idealen Lebensraum zu schaffen.  So gab es zum Beispiel Viertel für Reiche, für Naturliebhaber sowie für Familien. Insgesamt bestand das Interesse, erneuerbare Energiequellen, wie Wasser- oder Windenergie zu schaffen. Der Stadtbaubeauftragte Helmut Sachwitz war begeistert von dem Projekt und hielt es für ferne Zukunft umsetzbar.

Der Kurs überlegt, ob er mit dieser Leistung an einem Wettbewerb teilnehmen soll.

Streit um Millionengewinne

Vater von Knut verlangt Anteile. Durch Knut wurde der Berliner Zoo erst richtig populär. Alle Menschen strömten dorthin um den kleinen, süßen Knut zu sehen. Die Kassen füllten sich schnell.

Problem:

Vater Lars stammt eigentlich aus dem Zoo Neumünster und wurde dem Berliner Zoo ausgeliehen. Jetzt, da der Berliner Zoo so viel Umsatz (ca. 6 Mio. Euro)  durch Knut gemacht hat, verlangt Neumünster entsprechende Anteile.  Vor Gericht wurde die Klage Neumünsters bezweifelt und dem Berliner Zoo wurde vorgeschlagen einen Betrag von rund 700.000 Euro an den Zoo Neumünster zu bezahlen, damit der Streit beendet wird. Doch der Berliner Zoo fand das zu viel und schlug 350.000 Euro vor. Dies wiederum brachte Unruhe bei der Gegenseite, da diese 500.000 Euro verlangte.

Das Ende des Streits ist also noch nicht in Sicht!

Let it snow, let it snow, let it snow

Erster Schnee in Glouster, Ohio, USA. Gestern am 6. Dezember fiel der erste Schnee in Glouster. Um mir die extremen Wetterbedingungen gleich einmal zu zeigen, fing es nicht mit ein paar Flöckchen an, sondern der erste Schnee musste einen Schneesturm mit sich ziehen, sodass wir nun ca. 1ft ( ~ 30 cm ) Schnee haben. Sollte das Wetter so bleiben werden wir zu Weihnachten hoffentlich 3 ft Schnee haben und früher wegen zu viel Schnee aus der Schule entlassen werden.

Muskingum College Besuch

Heute haben wir, als Junior Class, das Muskingum College, ein Privatcollege, besucht. Meine Erwartungen waren anfangs nicht sehr hoch, da ich schon ein College wie das Ohio State College oder die Ohio University gesehen hatte und das Muskingum College für seine Auswahl weniger Schüler und damit auch der geringen Größe bekannt ist. Doch der Campus und die Schöhnheit der “Miniaturstadt” hat mich einfach überwältigt. Ein komplettes Studium kostet dort etwa 30.000$, abhängig von dem Gebiet was man studieren möchte. Das klingt viel, aber für das Angebot, was man dort bekommt ist es recht wenig. Mehrere Wohnsiedlungen, Cafes, ein kleines Fitnesscenter, und je nach Fach gestaltete Gebäude werden den Studenten zur Verfügung gestellt. Dazu sind die Kurse maximal 44 Studenten groß, so dass ein besseres Verhältnis zwischen Student und Professor hergestellt werden kann und jeder Student auch in den Kurs mit einbezogen wird. Wer also vorhat in den USA zu studieren sollte dieses College umbedingt mal besuchen. Es ist einfach großartig.

Amerika-Deutschland

Hey ihr Lieben, Ich bin zurück und muss mich entschuldigen für die lange Funkstille, aber ich hatte einige Probleme. Aber jetzt möchte ich euch etwas über den Vergleich Usa und Deutschland erzählen. Im großen und ganzen ist es fast wie in Deutschland, doch die kleinen Dinge sind so verschieden. Die schlechteste Erfahrung habe ich mit amerikanischen Wasserhähnen gemacht. Hier dreht man sie in die andere Richtung. Nachdem meine Hose und mein T-shirt komplett nass waren, habe ich das dann auch gemerkt, doch kann mich einfach nicht daran gewöhnen, sodass ich immer noch mindestens einmal die Woche meine Hose oder mein Shirt wechseln muss. Ander Unterschiede sind, jeder Schüler fährt mit seinem eigene Auto zur Schule, so gut wie niemand trinkt Wasser, jeder hat fast immer eine Dose Cola oder Sprite in der Hand. In der Gegend in der ich wohne gibt es keine öffentlichen Transportmittel wie Bus oder Taxi, außer einen Schulebus der zur Schule und zurück fährt, aber da ja jeder ein Auto hat ist das weniger ein Problem. Ein echt schlimmer Unterschied ist, dass das Deutsche Essen wesentlich besser schmeckt. Ich würde liebend gerne mal wieder gute Pommes essen und keine gelben Stäbchen, die wie Pappe schmecken. So weit so gut. Das soll es erst mal sein.

Marching Band Competition 2008

Wie mittlerweile die meisten von euch wissen, spiele ich Tenor Saxophon in der Trimble High School Marching Band. Wie spielen normalerweise während den Footballspielen unserer Mannschaft, doch dieses Jahr haben sich die anderen Bandmittglieder dazu entschieden an verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen. Wegen meine späten Anreise, konnte ich nur an vieren teilnehmen. Bei einem solchen Wettbewerb zeigt jede Band ihre Halbzeitshow. Verschiedene Richter entscheiden dann über „Best Visual Effect“, „Best Percussion“, „Best Music“ und den Gewinner der jeweiligen Gruppen ( C für kleine Schulen bis AAA für große Schulen ). In unserer Gruppe sind wir bei fast allen Wettbewerben auf dem 2ten Platz und haben den Award für „Best Percussion“ mehrmals bekommen, was mich besonders stolz macht, da ich gerade erst gelernt habe Snare Drum zu spielen.
Auf jeden Fall waren diese Wettbewerbe ein sich lohnendes Erlebnis, da es wirklich atemberaubend ist, wenn eine Band von ca. 200 Mann eine Halbzeitshow vorführt.

Spanienaustausch am Goethegymnasium Bensheim

Vom 29. September bis zum 04. Oktober 2008 fand der zweite Austausch zwischen den Schülern des Goethe und den Schülern des IES Thos i Codina aus Mataró statt, dh. die spanischen Schüler waren zum ersten Mal in Deutschland zu Gast.

Am Montag kamen die Spanier abends um 21.00 am Bensheimer Bahnhof an. Da es recht kalt war und es anfing zu regnen, gingen wir recht schnell mit den Spaniern in die jeweiligen Gastfamilien. Am Dienstag wurden die Spanier von unserem Direktor Herrn Mescher persönlich in unserer neuen Bibliothek begrüßt. Die Spanier durften dann ein paar Stunden den deutschen Unterricht kennenlernen, bevor wir eine Stadtführung durch Bensheim gemacht haben. Heidelberg war unser Ausflugsziel am nächsten Tag, mit allem drum und dran: Stadtrallye, Bootsfahrt auf dem Neckar, shoppen und Mittagessen in der Uni-Mensa. Nur konnten wir den Tag nicht so sehr genießen, da es sehr stürmisch und regnerisch war. Der Donnerstag war unser „Deutscher Tag“, an dem wir gleich morgens eine Brauerei besuchten. Die Spanier konnten durch die Übersetzung unserer Lehrer die Abläufe einigermaßen gut verstehen. Im Anschluss waren wir auf dem Auerbacher Minigolfplatz Golfen, was bei zwar kaltem, aber sonnigem Wetter sehr schön war. Im Bierkeller in Bensheim haben wir dann Odenwälder Schnitzel mit Bratkartoffeln gegessen. Der Abschluss des Tages wurde gekrönt mit einem schönen Grillabend. Nach Viernheim in den Kletterpark sind wir dann am Freitag gegangen und hatten beim Klettern eine ganze Menge Spaß! Den Nachmittag verbrachten wir dann in den Familien. Abends machten wir es uns gemütlich bei einem kleinen Karaoke-Abend in der Schule. Der Samstag war leider schon der Abreisetag, den wir hauptsächlich in Frankfurt verbracht haben. Erst haben wir die Koffer am Airport-Frankfurt abgegeben und sind danach in die City gefahren. Erst waren wir im Goethe-Haus, um den Spaniern noch einmal Goethe näher zu bringen, doch durch die vielen Aktivitäten der Vortage konnten wir kaum noch stehen und waren froh, als die Führung vorbei wahr. Die Zeit danach durften wir uns selbst einteilen, und einige haben sich dann die Straßenkünstler in der Stadt angeschaut. Wir trafen uns dann am Römer Platz wieder und fuhren zurück zum Airport. Dort verabschiedeten wir uns, die meisten unter Tränen, von den Spaniern. Es war eine sehr schöne Woche, aber trotzdem sehr anstrengend.

Jedem der die Möglichkeit bekommt, an einem Austausch teilzunehmen, würde ich es nur empfehlen.