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	<title>G-web &#187; Ecuador</title>
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	<description>Goethe Gymasium Bensheim</description>
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		<title>Weihnachten für Alle</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 17:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo ihr alle zusammen,

ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest. 

Hier in Ecuador wird natürlich auch Weihnachten gefeiert, so wie fast in der ganzen Welt. Da sich die Art des Feierns aber doch sehr von der deutschen unterscheidet, möchte ich euch von meinen Weihnachtserlebnissen in Ecuador berichten.
 

Die wohlhabenderen Leute beschenken sich ähnlich wie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Hallo ihr alle zusammen,</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest. </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Hier in Ecuador wird natürlich auch Weihnachten gefeiert, so wie fast in der ganzen Welt. Da sich die Art des Feierns aber doch sehr von der deutschen unterscheidet, möchte ich euch von meinen Weihnachtserlebnissen in Ecuador berichten.<span id="more-1215"></span></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;"><img class="alignright" title="Wir mit den Esskatons" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/12/DSC08029.JPG" alt="Wir mit den Esskatons" width="269" height="202" /> </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Die wohlhabenderen Leute beschenken sich ähnlich wie in Deutschland – vielleicht in nicht so großem Umfang – es ist vor allem die Geste, die zählt. Es gibt Kerzen, einen (Plastik-) Weihnachtsbaum, Gottesdienst und natürlich gutes Essen. Die Feier im Kreis der Familie dauert fast die ganze Nacht. Das Schenken ist beinahe eine Zeremonie: Jeder überreicht mit vielen Beschreibungen sein Geschenk dem Beschenkten während die übrigen darauf warten, bis sie an der Reihe sind.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;"><img class="alignleft" title="die wartenden Kinder" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/12/DSC08220.JPG" alt="die wartenden Kinder" width="336" height="252" />Bei den Ärmeren gibt es wohl aus eigener Kraft keine Geschenke. Ich habe in den Slums Familien gesehen, die sich 3 Betten mit 8 Personen teilen mussten, sodass im Wechsel geschlafen wird. Der Fußboden der meisten Hütten besteht nur aus Brettern, die mit großen Lücken an einem Holzgestell befestigt sind. Die Wände sind manchmal nur aus Stroh und langen Ästen. Die Armut ist unbeschreiblich. Die Armen, und davon gibt es in Ecuador sehr viele, sind auch an Weihnachten auf die Großzügigkeit der wohlhabenderen Schicht angewiesen.<img class="alignleft" title="Mario beim Überreichen der Lebensmittelkatons" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/12/DSC08033.JPG" alt="Mario beim Überreichen der Lebensmittelkatons" width="336" height="252" /></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Deshalb veranstaltet meine Gastfamilie mit anderen Familien jedes Jahr ein Projekt, in dem sie mit Lebensmitteln und Kleidung zu den Slums fährt und die Sachen dort an die ärmeren Menschen verteilt:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">So sind wir am Vormittag des 24. Dezember mit 8 Kartons voller Lebensmittel und mehreren Kleidungssäcken in die Slums gefahren und haben die Sachen verteilt. Es bildete sich schnell eine kleine Gruppe von 20 oder mehr Personen und wir vergaben unsere Sachen. Leider blieben viele Hände leer.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;"><img class="alignleft" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/12/DSC08230.JPG" alt="" width="392" height="294" />So fuhren wir am 25. Dezember mit riesengroßen Säcken voll Süßem und Spielsachen erneut hin. Beeindruckend – bestimmt mehr als 200 Kinder warteten bereits auf uns, als wir ankamen. Die größeren Kinder trugen ihre kleineren Geschwister auf der Schulter, und es war kein Egoismus vorhanden: Sie bildeten eine Schlange und jeder bekam ein kleines Säckchen Süßes und ein Spielzeugauto oder ein Püppchen. Wir hatten sogar so viel, dass am Ende noch etwas übrig blieb. Damit fuhren wir ins Stadtzentrum, wo an Weihnachten Straßenkinder von Haus zu Haus laufen, um nach Essen zu betteln. So konnten wir dort auch noch einige beschenken.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Aus Dankbarkeit über den eigenen „Reichtum“ andere zu beschenken. – Für mich eine völlig neue Erfahrung, gelebte Nächstenliebe. Aber ich kann von mir sagen, dass es ein unbeschreiblich schönes Gefühl ist, arme Kinder an Weihnachten glücklich zu sehen und ein Lächeln in ihre Gesichter zu zaubern.</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">¡Feliz Navidad!</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Euch allen noch schöne Ferien und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!!</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: &amp;quot;Comic Sans MS&amp;quot;, cursive;"><span style="font-size: x-small;">Euer Oliver</span></span></p>
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		<title>Ecuador</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 19:01:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ecuador]]></category>

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		<description><![CDATA[Hola!
Jetzt bin ich schon 3 Monate in Ecuador, und nun wird es Zeit, euch von diesem schönen
Land zu berichten:
Ich wohne hier mit meiner Austauschfamilie in einem Haus am Stadtrand von Portoviejo. Das ist eine Stadt mit 200.000 Einwohnern in der Region Manabí. Mit dem Taxi, das 2 Dollar (!) kostet, dauert es 10 Minuten ins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hola!<br />
Jetzt bin ich schon 3 Monate in Ecuador, und nun wird es Zeit, euch von diesem schönen<br />
Land zu berichten:<br />
<img class="size-full wp-image-1008 alignleft" title="das Haus meiner Gastfamilie wo ich drin wohne" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/10/1.jpg" alt="das Haus meiner Gastfamilie wo ich drin wohne" width="384" height="286" />Ich wohne hier mit meiner Austauschfamilie in einem Haus am Stadtrand von Portoviejo. Das ist eine Stadt mit 200.000 Einwohnern in der Region Manabí. Mit dem Taxi, das 2 Dollar (!) kostet, dauert es 10 Minuten ins Zentrum. Eine richtige Adresse hat das Haus übrigens nicht, es liegt einfach mitten in der Prärie an einer Sandpiste, von einer hohen Mauer umgeben… Undenkbar in Deutschland. Aber irgendwie typisch für Ecuador.<br />
<img class="size-full wp-image-1014 alignright" title="Ich in meiner Schuluniform für den regulären Unterricht" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/10/21.jpg" alt="Ich in meiner Schuluniform für den regulären Unterricht" width="132" height="350" />Als ich hier nach unserem letzten Schultag am 11. Juli<br />
angekommen bin, hatte ich nur eine Woche Ferien. Seitdem besuche ich den Unterricht im „Manabí Tecnológico“ in Portoviejo. Die Schule unterscheidet sich schon äußerlich von der deutschen Schule: Montags kommen wir besonders fein mit Hemd und<br />
Krawatte und singen vor dem Unterricht die Nationalhymne und hören uns eine Rede des Schulleiters und Schüler an. An den anderen Schultagen tragen wir dann die normale Schuluniform &#8211; glücklicherweise hatte ich passende Schuhe in Größe 47 aus Deutschland mitgebracht <img src='http://g-web.eu/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; oder die Uniform für den Sportunterricht. Ein gewöhnlicher Schultag dauert von 7:00 Uhr bis 12:40 Uhr. Doch zurzeit werden alle Klassenarbeiten geschrieben: jeden Tag… dafür beginnt die Schule diese Woche erst um 8:00 Uhr oder 9:00 Uhr und ich kann die Schule bereits um 10.00 Uhr wieder verlassen <img src='http://g-web.eu/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="size-full wp-image-1010 alignleft" title="meine Stadt, Portoviejo" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/10/3.jpg" alt="meine Stadt, Portoviejo" width="346" height="260" /><br />
Aber auch das Stadtbild unterscheidet sich von dem in<br />
Deutschland: Im Zentrum gibt es eine Menge kleiner Stände, wo man sich schon für wenig Geld einkleiden kann. Die aktuellen Kinofilme gibt es bereits auf CD für einen Dollar zu kaufen. (Was ist Urheberrecht?) Aber auch Essen gehen (die geheime Leidenschaft eines jeden Ecuadorianers) ist hier auch kein Problem: An jeder Straßenecke findet man Hot- Dog-Buden, Sanduche oder Cevische- Stände (beides sind typisch ecuadorianische Gerichte – sehr lecker!!), Bäckereien, Eis- oder Milchstände. Überall wird man für weniger als 3 Dollar satt. Nur Hygiene-Artikel, die sind unverhältnismäßig sehr teuer, teurer als in Deutschland. – Aber keine Angst: ich laufe deswegen nicht dick und stinkend durch die Gegend <img src='http://g-web.eu/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="size-full wp-image-1011 alignleft" title="unser Quad" src="http://g-web.eu/wp-content/2009/10/4.jpg" alt="unser Quad" width="392" height="294" /><br />
Aber auch die Freizeit verbringe ich hier anders als in Deutschland: Nach den Hausaufgaben treffe ich mich nachmittags meistens mit Freunden oder unternehme etwas mit meiner Familie. Wir besuchen Verwandte, gehen ins Zentrum oder fahren an den Strand, der in 25 Minuten mit dem Auto zu erreichen ist. Meistens fahren wir zum Strand „Crucita“, wo es den tollsten Sand, schöne Muscheln und auch Seesterne gibt. Dieses Wochenende gab es sogar besonders viele. Die Seesterne lassen sich ohne Probleme anfassen und wenn man sie sich auf die Haut setzt, fangen sie an, sich fortzubewegen, was ganz schön kitzelt. –Traumhaft!<br />
Soweit erstmal von hier!<br />
Viele Grüße aus Ecuador,<br />
Euer Oliver</p>
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