Archive for the 'USA' Category

Let it snow, let it snow, let it snow

Erster Schnee in Glouster, Ohio, USA. Gestern am 6. Dezember fiel der erste Schnee in Glouster. Um mir die extremen Wetterbedingungen gleich einmal zu zeigen, fing es nicht mit ein paar Flöckchen an, sondern der erste Schnee musste einen Schneesturm mit sich ziehen, sodass wir nun ca. 1ft ( ~ 30 cm ) Schnee haben. Sollte das Wetter so bleiben werden wir zu Weihnachten hoffentlich 3 ft Schnee haben und früher wegen zu viel Schnee aus der Schule entlassen werden.

Muskingum College Besuch

Heute haben wir, als Junior Class, das Muskingum College, ein Privatcollege, besucht. Meine Erwartungen waren anfangs nicht sehr hoch, da ich schon ein College wie das Ohio State College oder die Ohio University gesehen hatte und das Muskingum College für seine Auswahl weniger Schüler und damit auch der geringen Größe bekannt ist. Doch der Campus und die Schöhnheit der “Miniaturstadt” hat mich einfach überwältigt. Ein komplettes Studium kostet dort etwa 30.000$, abhängig von dem Gebiet was man studieren möchte. Das klingt viel, aber für das Angebot, was man dort bekommt ist es recht wenig. Mehrere Wohnsiedlungen, Cafes, ein kleines Fitnesscenter, und je nach Fach gestaltete Gebäude werden den Studenten zur Verfügung gestellt. Dazu sind die Kurse maximal 44 Studenten groß, so dass ein besseres Verhältnis zwischen Student und Professor hergestellt werden kann und jeder Student auch in den Kurs mit einbezogen wird. Wer also vorhat in den USA zu studieren sollte dieses College umbedingt mal besuchen. Es ist einfach großartig.

Amerika-Deutschland

Hey ihr Lieben, Ich bin zurück und muss mich entschuldigen für die lange Funkstille, aber ich hatte einige Probleme. Aber jetzt möchte ich euch etwas über den Vergleich Usa und Deutschland erzählen. Im großen und ganzen ist es fast wie in Deutschland, doch die kleinen Dinge sind so verschieden. Die schlechteste Erfahrung habe ich mit amerikanischen Wasserhähnen gemacht. Hier dreht man sie in die andere Richtung. Nachdem meine Hose und mein T-shirt komplett nass waren, habe ich das dann auch gemerkt, doch kann mich einfach nicht daran gewöhnen, sodass ich immer noch mindestens einmal die Woche meine Hose oder mein Shirt wechseln muss. Ander Unterschiede sind, jeder Schüler fährt mit seinem eigene Auto zur Schule, so gut wie niemand trinkt Wasser, jeder hat fast immer eine Dose Cola oder Sprite in der Hand. In der Gegend in der ich wohne gibt es keine öffentlichen Transportmittel wie Bus oder Taxi, außer einen Schulebus der zur Schule und zurück fährt, aber da ja jeder ein Auto hat ist das weniger ein Problem. Ein echt schlimmer Unterschied ist, dass das Deutsche Essen wesentlich besser schmeckt. Ich würde liebend gerne mal wieder gute Pommes essen und keine gelben Stäbchen, die wie Pappe schmecken. So weit so gut. Das soll es erst mal sein.

Marching Band Competition 2008

Wie mittlerweile die meisten von euch wissen, spiele ich Tenor Saxophon in der Trimble High School Marching Band. Wie spielen normalerweise während den Footballspielen unserer Mannschaft, doch dieses Jahr haben sich die anderen Bandmittglieder dazu entschieden an verschiedenen Wettbewerben teilzunehmen. Wegen meine späten Anreise, konnte ich nur an vieren teilnehmen. Bei einem solchen Wettbewerb zeigt jede Band ihre Halbzeitshow. Verschiedene Richter entscheiden dann über „Best Visual Effect“, „Best Percussion“, „Best Music“ und den Gewinner der jeweiligen Gruppen ( C für kleine Schulen bis AAA für große Schulen ). In unserer Gruppe sind wir bei fast allen Wettbewerben auf dem 2ten Platz und haben den Award für „Best Percussion“ mehrmals bekommen, was mich besonders stolz macht, da ich gerade erst gelernt habe Snare Drum zu spielen.
Auf jeden Fall waren diese Wettbewerbe ein sich lohnendes Erlebnis, da es wirklich atemberaubend ist, wenn eine Band von ca. 200 Mann eine Halbzeitshow vorführt.

Liebe Grüße aus Amerika

Nach anfänglichen Problemen, wie das Bekommen eines Sitzplatzes im Gang, konnte ich dann doch einsteigen. Der Ausblick ist fantastisch, wie alles langsam nach und nach kleiner wird. So bald das Flugzeug abhebt wird man in den Sitz gedrückt. Es fühlt sich komisch an, denn ab einer gewissen Höhe hat man das dauerhafte Gefühl mit einem Fahrstuhl runter zu fahren. Auch auf das Essen musste ich nicht lange warten. Zuerst kam ein kleiner Drink mit Mini-Brezel und kurz darauf auch schon das Mittagessen – Ravioli oder Hähnchen. Aber mehr möchte ich zu dem Flugzeugmahl auch nicht sagen. Der Flug ging über England, über den Atlantischen Ozean an der Spitze Grönlands vorbei und dann von Norden in Richtung Süden in die USA nach Chicago. Nach dreistündigem Aufenthalt in Chicago, scheinbar endloser Gepäcksuche und wiederholtem Einchecken ging es dann auch weiter nach Columbus ( Ohio ), wo ich meine zukünftige Familie kennenlernen sollte. Der Flug nach Columbus war dann leider nicht so angenehm wie gedacht, da wir durch ein heftiges Gewitter fliegen mussten. Doch dafür war der Empfang dann klasse!! Mit Luftballons, Blumen und einem Pullover meiner zukünftigen HighSchool wurde ich sehnsüchtig empfangen. Um 1 Uhr Ortszeit ( 6 Uhr früh in Deutschland) konnte ich dann endlich schlafen gehen. Morgen sehe ich mein erstes Footballgame live von meiner Schule. Meine neue Gastschwester begleitet mich dorthin. Also bis demnächst.
Liebe Grüße aus Amerika